Dienstag, 1. März 2011

Oban

Nein, Oban liegt nicht oben, sondern an der Westküste. Nur, um das mal gesagt zu haben.
Wahnsinnig früh um 6Uhr klingelte der Wecker und dann ging es erstmal mit dem Bus von Edinburgh nach Glasgow. Dort habe ich AW eingesammelt, die mit dem Zug gefahren ist. Zusammen haben wir es uns im Bus, der uns nach Oban bringen sollte, gemütlich gemacht. Zunächst ging es am Loch Lomond entlang und in die Trossachs (ein Nationalpark in den Highlands) hinein. Loch Lomond ist an sich schon beeindruckend anzusehen, da sehr lang und in toller Lage. Noch besser waren dann die Highlands. Ganz viele sanfte Berge (also nicht so wie die Alpen...), "kleine" Seen und einfach tolle Landschaft. Mittendrin hat es geschneit und alles sah einfach nur wunderschön aus. Das kann man gar nicht beschreiben, nur schön... In Inverary wurde kurz pausiert. Eine sehr sehr kleine Stadt, aber am Ufer eines Sees gelegen, dessen anderes Ende man nicht wirklich erkennen kann. Weiter gen Norden am Loch Awe lang. Berge rechts vom Bus, Wasser links. Toll. Straßen und Brücken so breit, dass nur ein Gefährt drüber passt, darum wird der Verkehr mit Ampeln geregelt. Irgendwann kommt man dann in Oban an. Zuerst sieht man wie so oft hier den Friedhof und erst danach die Stadt. Oban ist eine kleine Hafenstadt, von der aus Fährverbindungen zu allen westlichen Inseln gehen, weshalb der Hafen auch einen großen Teil der Stadt ausmacht. Unser erster Gang führte uns aber woanders hin, nämlich zum Hostel. Dort war die gute Frau ganz verwirrt, weil sie uns vergessen hatte. Machte aber nix, wir bekamen ein Viererzimmer mit Meerblick ganz für uns alleine. Die Stadt war schnell besichtigt, ein Aussichtspunkt wurde bestiegen, das Kolosseum besucht und einen Spaziergang am Ufer entlang bis zum Privatschloss ("Achtung, Privatgelände, Betreten auf eigene Gefahr!") gab es auch noch. Abends wurden dann Pancakes bzw Ofenkartoffeln gefuttert und die Welt war gut. Eigentlich war noch ein Pubbesuch im Gespräch, aber irgendwie konnten wir uns dazu nicht mehr motivieren. Friedlich wurde bis zum Frühstück geschlafen. Nach einem Blick in den Stadtplan fanden wir heraus, dass es ein Restaurant mit Blick auf das Meer geben sollte, welches günstiges Frühstück anbietet. Es gab es auch noch und wir haben dort für mehr als eine Stunde gesessen, gefuttert, geredet und den Blick genossen. Frühstück für 2Pfund und Kaffee zum Niedrigpreis kann man sich schon gönnen. Abschließend musste noch ein Spaziergang zu Tesco sein, um uns für die Rückfahrt vor allem mit Getränken einzudecken.
Danach ging die gleiche Tour wieder zurück. Ihr müsst also meine Beschreibung nur Rückwärts lesen...
Todmüde, aber sehr sehr glücklich bin ich dann abends nur noch ins Bett gefallen...

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...frühlingshaft! Viel Sonne und blauer Himmel, dazu milde Temperaturen...

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