Mittwoch, 22. Dezember 2010

Perth

Vor vielen vielen Wochen, also irgendwann im Oktober (glaub ich...), war ich mit einer Freundin in Perth. Den Beitrag dazu habe ich bis dato immer wieder vergessen, darum erwähne ich es hier noch kurz.
Perth ist eine super knuffige, kleine schottische Stadt. Fast mittig fließt der Fluss Tay durch sie hindurch und natürlich gibt es auch die Brücke am Tay. Im Fluss ein paar Insel (mit Golfplätzen), eine tolle Altstadt und viel Landschaft zum Spazierengehen, wobei man spannende Sachen entdecken kann. Wie zum Beispiel seltsame Fratzenfiguren auf einem Geländer am Fluss...
Insgesamt ein toller Tagesausflug, der mal wieder viel Spaß gemacht hat!

Die Hoffnung...

...stirbt zuletzt. Darum hoffe ich auch weiterhin, dass ich morgen früh nach Hause fliegen kann (bzw nach Frankfurt-Hahn), um Weihnachten in Deutschland mit Familie und Freund(en) zu verbringen. Da ich mir dessen aber erst sicher sein kann, wenn ich in Hahn gelandet bin, deute ich jetzt nur mal an, dass bis 09.01. Blogpause ist, wenn ich wirklich hier wegkomme.
Drückt mir einen oder zwei Daumen!

Dublin-Rätsel 2

Leute, wenn das Rätsel nicht beantwortet wird, dann bleibt es hier stehen und ich schleppe es mit ins neue Jahr.
Frage war: Warum musste ich in Dublin ständig an die Laserschwerter aus Star Wars denken?

London-Bericht

Der versprochene Bericht folgt jetzt doch noch...
Am Samstag ging es für mich also nach London. Schneewarnungen waren erst ab Sonntag raus gegeben für UK und auch sonst war alles soweit okay. Der Abflug war im Rahmen dessen, was bei anderen Flügen abging auch sehr reibungslos. Leider konnte man dieses Mal den Ausblick vom Flugzeug wirklich gar nicht genießen, da die ganze Insel sich unter einer Wolkendecke versteckt hatte. Bei einer Stunde Flugzeit ist das aber auch egal. Nach der Landung ging es dann raus in das eisige Flughafengebäude und anschließend mit dem Zug in die Stadt.
London ist häßlich. Wirklich abgrundtief häßlich. Mittlerweile viele modern-häßliche Gebäude aus Glas. An vielen Stellen Dreck, ausser an den Touri-Meilen. Lärm und unfreundliche Menschen.
Und trotzdem war ich unheimlich glücklich als ich aus dem Zug ausstieg, den Bahnhof verlassen hatte und die Aussicht auf den Tower of London genießen konnte. Auf die Frage, warum ich immer wieder in die Stadt fliege/fahre..., kann ich nur sagen, dass sie mich aus irgendeinem dummen Grund trotz allem schwer fasziniert. Eine der wenigen Städte, die mit Edinburgh konkurrieren können.
Nach der Ankunft war frühstücken angesagt und dann eine kleine Tourirunde durch die Stadt, bevor es zum Weihnachtsmarkt ging. Dieser wäre es nicht weiter wert, darüber viele Worte zu verlieren. Die Dekoration aus Lichtern war wirklich schön, aber der (deutsche) Weihnachtsmarkt hatte sonst nix weiter, was besonders gewesen wäre.
Gegen Mittag begann es dann heftig zu schneien. Wirklich heftig, wie man auf den Bildern in meiner Rundmail sehen kann. Dennoch gab es zunächst keine Warnungen für die Flughäfen oder ähnliches. Um dem Schnee zu entkommen, bin ich dann zu Harrods gefahren. Das ist eines der größten und prunkvollsten Einkaufs (ja... was...?!) - Center der Stadt und schon urururururururalt. Die Deko aussen am Gebäude war de facto nicht existent, dafür hat aber die Innengestaltung mich mal wieder sehr beeindruckt. Einkaufen kann man dort nicht, aber alleine die Architektur und deren Gestaltung mit unterschiedlichsten Mitteln macht einen Bummel in dem Gebäude immer wieder zu einem Erlebnis.
Danach habe ich mich dann mal auf den Weg zum Flughafen gemacht, denn ich wollte sichergehen, dass ich da auch ankomme. Im Zug zum Flughafen begann das Chaos schon. Insgesamt habe ich für die 40 Minuten Strecke fast zwei Stunden gebraucht. Wäre trotzdem noch alles gut gegangen, aber unterwegs bekam ich schon mit, dass der Flughafen geschlossen war und alle Flüge gestrichen. Leicht unruhig ging die Fahrt weiter. Am Flughafen angekommen, stellte sich heraus, dass tatsächlich gar nix mehr ging. Null. Und um eine sehr lange und unangenehme Geschichte jetzt mal kurz zu fassen... Ich war dann am Sonntag abend irgendwann zwischen 10 und 11 oder so wieder in Edinburgh. Die Nacht im Flughafen war wahnsinnig unbequem und hat mir eine Erkältung und einen Generalausfall beschert (in umgekehrter Reihenfolge), aber ich hab auch interessante Dinge gelernt (Betten bauen...) und mit vielen Menschen gesprochen, die teilweise noch heute dort festsitzen. Es hätte also schlimmer kommen können.
An dieser Stelle möchte ich noch ein oder auch zwei Dankeschöns anbringen. Das erste geht an MA, der in den zwei Tagen mit unendlich viel Geduld mich unterstützt hat, für mich da war, mir immer wieder Hoffnung gemacht hat und ohne den das alles definitiv zu viel für mich gewesen wäre. Das zweite geht an Bert, der mich immer wieder dann erträgt, wenn ich mich selbst nicht mehr ertragen kann und der ebenso wie MA nicht aufhört, für mich da zu sein. Ein letztes Danke an meine Familie, die mit stoischer Ruhe meinten, dass man da nix machen könnte und ich mich melden solle, so bald ich was wisse.
Danke, dass mir keiner für meine Reisen und deren Folgen Vorwürfe gemacht hat oder ähnliches. Um MA zu zitieren: "Gegen manche Wände musste halt alleine laufen. Vielleicht lernste ja draus." Ja, muss ich.
Danke.
Amen.

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Insel-Wetter

...frühlingshaft! Viel Sonne und blauer Himmel, dazu milde Temperaturen...

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